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Klebebrücke

Klebebrücke

Klebebrücke („Maryland-Brücke“)

besonderer festsitzender Zahnersatz für die Versorgung kleinerer Zahnlücken mit kariesfreien Pfeilerzähnen; auch unter dem Namen 'Maryland-Brücke' bekannt.

Im Gegensatz zur konventionellen Brückenversorgung werden die der Zahnlücke angrenzenden Nachbarzähne nicht oder nur geringfügig beschliffen.

Die K. ist so gestaltet, dass der fehlende Zahn an die Nachbarzähne mittels Ätztechnik in einem aufwendigen Verfahren "angeklebt" wird. Diese für die Nachbarzähne („Pfeilerzähne“) substanzschonende Technik ist nur bei optimalen Bissverhältnissen anwendbar, da sonst die K. durch Scherkräfte, welche beim Abbeißen auftreten können, sich schneller lockert als die konventionelle Brücke. Zusätzlich sind eine gute Mundhygiene und regelmäßige Nachkontrollen unabdingbar für einen Langzeiterfolg, der nach einer Studie von 1995 an 1637 Patienten nach fünf Jahren Tragedauer noch bei 66% intakter Brücken lag.

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