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Galvanotechnik

Galvanotechnik

Technik, mit der neben Inlays und Onlays. auch Einzelkronen (Galvanokrone), Doppelkronen und nach Herstellerangaben auch kleinere Brücken angefertigt werden können.

Der im Labor hergestellte Zahnstumpf wird doubliert und dieses Doppel in einem galvanischen Bad mit einer Goldschicht (<200µm; = ca. ½ Gramm Feingold/Krone) versehen. Dieser doppelte Zahnstumpf wird dann zerstört und es bleibt ein äußerst exaktes, passgenaues Goldgerüst übrig, welches in einem speziellen Aufbrennverfahren mit der eigentlichen Keramik versehen wird. Bedingt durch die geringe Schichtdicke wird zum einen bei der Präparation weniger gesunde Zahnsubstanz geopfert, zum anderen kann die aufgebrannte Keramik dicker gearbeitet werden, was der Ästhetik zu Gute kommt. Bei dieser Technik ist bei Inlays häufig ein kosmetisch störender Goldrand zu sehen.

Im Vergleich zu normalen Metallgüssen, welche häufig Gaseinschlüsse (Lunker und Poren) aufweisen, zeichnen sich mit G. hergestellte Gerüste durch die ausgezeichnete Homogenität nur eines Metalls aus.

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