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Digitales Röntgen

Digitales Röntgen

Die Radiovisiografie oder auch Digitale Röntgentechnik sorgt für eine Bildbetrachtungsmöglichkeit am Computer-Bildschirm. Man benutzt dabei keine Röntgenfilme als Speicher der strahleninduzierten Bildinformation wie bei der herkömmlichen Röntgentechnik, sondern Medien, die eine Weiterleitung an die Computer-Software ermöglichen.

Dabei werden ein direktes und ein indirektes Verfahren unterschieden. Beim direkten Verfahren werden Sensoren verwendet, die direkt mit dem Computer verbunden sind und die Bildinformation an die Software weitergeben. Beim indirekten Verfahren verwendet man Speicherfolien, deren Information nachträglich durch Laserscanner in den Computer eingelesen werden.
Die Vorteile des Digitalen Röntgenverfahrens sind:
1. eine bis zu 90% reduzierte Strahlenbelastung, da deutlich geringere Belichtungszeiten notwendig sind;
2. eine sofortige Verfügbarkeit des Bildes, da die ca. 10-minütige Entwicklungszeit wegfällt;
3. eine nachträgliche Bildbearbeitung durch die Software, wodurch Sachverhalte erkannt werden, die weitere Aufnahmen unnötig machen;
4. eine Umweltfreundlichkeit, da keinerlei Entwicklungs-Chemikalien notwendig sind.

 
Mess-Aufnahme an Zahn 46 mit dem DEXIS-Sensor

 

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