


Das aktuelle Projekt Nr. 10 der Altgold-Sammlung im Jahr
2010 ist die soziale Einrichtung komm-kids-com.
Ursprünglich hat der Dortmunder Zahnärzte e.V. geplant, ein Kraftfahrzeug zum
Personentransport zu spenden.
Komm-Kids-com stellt mittlerweile aktuell rund 7500 warme Mittagsmahlzeiten
pro Monat für Kinder aus sozial schwachen Familien kostenfrei zur Verfügung.
Aus diesem aktuellen Anlass hat der DOZV in Rücksprache mit der Leitung von
komm kids com das Spendenziel geändert:
Das Altgold-Projekt Nr. 10 soll zur Finanzierung von Essensmahlzeiten
verwendet werden.
Die Spendenübergabe soll nach der Altgoldsammlung im 4. Quartal 2010 erfolgen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Förderinnen und Förderer!
Was war unsere Motivation komm-kids-com mit dem Ziel der ganzheitlichen Betreuung für Kinder zu gründen und warum wollen wir Sie begeistern, daran teilzunehmen?
Bitte lesen Sie die formulierten Zitate aus dem aktuellen Bericht zur sozialen Lage in Dortmund und Sie werden unseren Motor verstehen!

Zitate: Stadt Dortmund - Bericht zur sozialen Lage -
Dezernat für Arbeit, Gesundheit und Soziales
„Die sozialen Verhältnisse, unter denen Kinder aufwachsen,
beeinflussen den Gesundheitszustand, die Entwicklungs- und
Bildungsmöglichkeiten. Kinder, die in Armut, in instabilen Familien leben oder
Vernachlässigung erfahren, verfügen i.d.R. über weniger Bewältigungsressourcen
und sind gesundheitlichen Belastungen stärker ausgesetzt.“
Kinder häufig von Armut betroffen
„Unterschiedliche Altersgruppen sind in unterschiedlichem Maße auf Hilfe
angewiesen. Besonders hoch ist die Quote bei den Kindern unter 15 Jahren. Rund
23.000 Kinder bezogen Ende des letzten Jahres Sozialgeld (also SGB
II-Leistungen für nicht erwerbsfähige Hilfsbedürftige). Drei von zehn
Dortmunder Kindern leben also in Familien ohne oder ohne ausreichendes
Erwerbseinkommen“
Sozialraum
„Sage mir, wo du wohnst, und ich sage dir, wer du bist und welche Chancen du
hast“, so lautet das harte Credo der Marktforschung und der Kreditinstitute-
woraus deutlich wird: Die soziale Lage und die persönlichen Chancen der
Menschen sind eng mit der Wohnadresse, dem Quartier und dem Stadtteil, in dem
sie leben, verbunden.“
„Dies ist auch in Dortmund so.“
Ergebnis der Clusteranalyse
„Cluster 1 bildet die sozial stabilsten und Cluster 5 die am
stärksten benachteiligten Sozialräume ab. Dies trifft insbesondere auf die im
Zentrum lokalisierten Sozialräume Hafen, Borsigplatz und Nordmarkt des Cluster
5 zu.
Dies wiegt umso schwerer, weil vor allem in den Sozialräumen des Clusters 5
besonders viele Familien mit Kindern leben, und sie damit einen wesentlichen
Teil der „Familienzone“ der Stadt Dortmund bilden.“
Soziale Gerechtigkeit
„Soziale Gerechtigkeit ist sozialer Ausgleich. Sie sichert Zugang und
gesellschaftliche Teilhabe gerade für die Menschen, die angesichts ihrer
eigenen drückenden Probleme nicht in der Lage sind, sich selbst zu helfen.“
Kinder benötigen für Ihre Zukunftsgestaltung Perspektiven und diese wollen wir da, wo Mangel herrscht, schaffen oder für sozialen Ausgleich sorgen!
Bitte helfen Sie uns zu helfen!
Ihre Nicole Schuchmann
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